(Quelle: Vet. Literatur)

Adipositas: Übergewicht.

Albumine: Blutproteine die helfen, das osmotische Gleichgewicht in den Kapillargefäßen aufrecht zu erhalten.

Allergen: ein Stoff, der Allergien hervorruft.

Allergie: eine unangemessene Überreaktion des Immunsystems! Der Körper reagiert plötzlich und unerwartet auf harmlose Fremdstoffe, die ihn im Normalfall nicht bedrohen!

Alopezie: Haarverlust.

Ammoniak: Wird in der Leber beim Abbau von Proteinen gebildet, durch einen Stoffwechslungsprozess zu Harnstoff umgewandelt und so über die Nieren ausgeschieden

Dazu eine kurze Infos z lt. Meyer / Zentek - Ernährung des Hundes / Grundlagen - Fütterung - Diätetik

- Ammoniak weist eine hohe Zelltoxizität auf und muss daher schnell in der Leber über den Harnstoffzyklus entgiftet werden
- Ammoniak ist im Blut nur bei Funktionsstörungen der Leber sowie schwerwiegender Eiweißdysfermentation im Dickdarm in erhöhtem Umfang nachzuweisen, überlicherweise liegen die Konzentrationen unter 60umo/l.
- Beim mikrobiellen Abbau N-haltiger (Stickstoff) Substanzen im Dickdarmlumen entsteht vorrangig Ammoniak, das bei pH-Werten von über 7 in größerem Umfang über die Schleimhaut die Blutbahn erreicht.

Anaphylaktischer Schock: Lebensgefährliche allergische Reaktion –  es droht absolute Lebensgefahr!

Anämie: Blutarmut.

Anisokorie: ungleiche Pupillenweite.

Anorexie: Appetitlosigkeit.

Antigen: alles, was eine Immunantwort hervorruft.

Arthritis: Gelenkentzündung (infektiös bedingt)

Arthrose: Degenerative Gelenksentzündung

Autoimmunerkrankung: Immunsystem reagiert falsch und somit auf eigene Krankung und nicht auf körperfremdes Gewebe. Dadurch werden Abwehrmaßnahmen gegen körpereigene Zellen gestartet.

Basophile: gehören zu den Leukozyten.

Bilirubin: Gelbes Abbauprodukt des Hämoglobin, die Ausscheidung erfolgt über die Leber

B–Gedächtniszellen: spielen in der Impfung eine große Rolle. Bei nochmaliger Infektion können sie sofort spezifische Antikörper bilden.

Crohnsche Krankheit: Autoimmunkrankheit, bei der der Darm angegriffen wird.

Elektrolyte: Sind im Wasser gelöste Salze und in allen Körperflüssigkeiten enthalten, jedoch unterschiedlich verteilt. Wichtig: In beiden Flüssigkeitsräumen (Intrazellularraum > hohe Konzentration von Kalium, Phophat, Magnesium u. Extrazellularraum > hohe Konzentration an Natrium, Chlorid) ist jedoch eine gleiche Gesamtkonzentration, sodass ein osmotisches Gleichgewicht herrscht.

Endogen: im Körper entstehend.

Enzyme: Man unterscheidet 3 Enzymgruppe

1. zellspezifische z.B. CK (Herz- und Skelettmuskulatur), GT (leberspezifisch), GLDH (leberspezifisch), AST (Herz, Skelett und Leber), ALT (leberspezifisch)

2. extrazelluläre Enzyme, welche die Blutgerinnung katalysieren)

3. Enzyme exkretorischer Drüsen z.B. Amylase, Lipase (Pankreas)

Eosinophile: Spielen bei allergischen Reaktionen, aber auch bei der Bekämpfung von Parasiten, eine wichtige Rolle.

Epistaxis: Nasenbluten.

Erythrozyten: Rote Blutkörperchen, welche für den Sauerstofftransport verantwortlich sind.

Exogen: durch äußere Umstände entstanden

Fluor vaginalis: Vaginalausfluss

Foetor ex ore: Mundgeruch

Gelbsucht: (Ikterus) Gallenflüssigkeit kann nicht in den Darm abgegeben werden geben und gelangt ins Blut. Gelbfärbung der Haut, Schleimhäute und der Bindehaut

Glukose: Gehört zur Gruppe der Monosaccharide oder auch Einfachzucker genannt und ist der Hauptbaustein der Kohlenhydrate

Harnstoff: Endprodukt des Eiweißstoffwechsel und wird in der Leber aus Ammoniak gebildet, ins Blut abgegeben und über die Nieren ausgeschieden. Merke: Beim Nüchternblutbild (Hungern) sinkt u.a. der Harnstoff etwas ab. Siehe auch unter "Ammoniak"

Harnsäure: Abbauprodukt der Purine (Bestandteile von Nukleinsäuren), wird vorwiegend über die Nieren ausgeschieden. Stark erhöhte Harnsäurekonzentrationen im Blut können u.a. zur Ausfällung von Harnsäurekristallen sowie zur Bildung von Harnsteinen führen. Tipp: Mit einigen Combur - Teststreifen aus der Apotheke lassen sich u.a. der Harn PH Wert kontrollieren!!!

Hämatokrit: Verhältnis der Gesamtmenge an roten Blutzellen zum gesamten Blutvolumen.

Hämatemesis: Bluterbrechen.

Hämaturie: Ausscheiden von Blut im Harn .

Hämoglobinurie: Ausscheiden von Hämoglobin im Harn.

Heinz–Körper: Degenerationsform des Hämoglobins bzw. der Ery bei toxischen hämolytische Anämien.

Hyperkalzämie: erhöhte Calciumkonzentration im Blut.

Hyperthermie: Körpertemperaturerhöhung.

Hypertonie: Bluthochdruck.

Hypothermie: Körpertemperatursenkung.

Histamin: leiten Entzündungen ein! Ist für Schwellungen verantwortlich.

Immunisierung: Unempfindlichkeit gegen Pathogene durch Impfung.

Immunsuppressiva: Medikamente, welche die Funktionen des Immunsystems vermindern / hemmem (z.B. bei Autoimmunerkrankungen). Das bekannteste und am meist eingesetzte ist Cortison.

Immunoglobuline: Antikörper gegen Antigene.

Immuntoleranz: Ausbleiben der Immunreaktion.

Kardiomegalie: Herzvergrößerung.

Kreatinin: Produkt des Muskelstoffwechseln; wird hauptsächlich über die Nieren augeschieden

Killerzellen: Lymphozyten, die andere Zellen direkt abtöten können.

Koprophragie: Kotfressen.

Laktose: Gehört zu den Disaccharide oder auch Zweifachzucker genannt aus zählt zu der Gruppe der Kohlenhydrate

Leukozyten: weiße Blutkörperchen.

Lupus: Autoimmunerkrankung, bei der unterschiedliche Organe und Gewebe angegriffen werden.

Lymphknoten: Verdickung der Lymphgefäße

Lymphozyt: gehört zu den weißen Blutkörperchen. Es gibt B- und T-Zellen.

Mastzellen: Leukozyten. Kommt nur im Gewebe und in den Schleimhäuten vor. Siehe auch Histamin.

Melatonin: Hormon der Epiphyse – steigert u.a. die Antikörperproduktion.

Mellitus Polyphagie: erhöhte Futteraufnahme.

Metastasen: entstehen durch Krebszellen – sekundäre Tumore!

Monozyt: gehört zu den weißen Blutkörperchen.

Nekrose: Zell- bzw. Gewebetod.

Neoplasie: progressive Zellvermehrung unter Bedingungen, die eine normale Zellvermehrung verhindern.

Obstipation: Verstopfung.

Otorrhö: Ohrenausfluss.

Ödem: Flüssigkeitsansammlung.

Plasma: flüssige Phase des Bluts.

Pathogen: krankheitserregend, d.h.Stoffe oder Mikroorganismen, die Krankheiten auslösen!

Polydipsie: krankhafte Steigerung des Durstgefühls z.B. bei Diabetes.

Polyurie: krankhafte Steigerung der ausgeschiedenen Harnmenge

Pruritus: Juckreiz.

Purulent: eitrig.

Pyrexie: Fieber.

Rhinorrhoe: endonasaler Ausfluss.

Struvit: Harnstein.

Suppuration: Eiterbildung.

Synkope: spontane reversible und kurzzeitige Bewusstlosigkeit.

Tenesmus ani: häufiger und schmerzhafter Kotabsatz in kleine Mengen.

T-Helferzellen: Lymphozyten, die bei der humoralen und zellulären Immunantwort aktiviert werden und andere Zellen zur Immunreaktion aktivieren.

Thrombozyten: Blutplättchen, die für die Gerinnung mitverantwortlich sind.

Tremor: Zittern.

Tumor: Gewebe, welches durch ungeordnete Zellteilung entsteht.

Tussis: Husten.

Urolithiasis: Krankheit mit Bildung von Harnsteinen und Konkrementen

Urämie: Harnvergiftung d.h. Vergiftung des Blutes mit harnpflichtigen Substanzen. Die Vergiftung entsteht, dass über die Nieren nicht genügend Schadstoffe ausgeschieden werden können, die größenteils aus dem Um- und Abbau von Eiweiß im Körper entstehen.

Verdauungsenzyme u.a.:

Kohlenhydratabbauende Enzyme: Amylase (Entstehungsort / Pankreas) u. Laktase (Entstehungsort / Bürstensaum)

Fettabbauendes Enzym: Lipase

Proteinabbauende Enzyme: Pepsine (Entstehungsort / Magenschleimhaut) u. Trypsin (Entstehungsort / Pankreaslumen)

Vomitus: Erbrechen.

Zellulose: Zellwand pflanzlicher Strukturen, z.B. Pflaumen.

Zyanose: bläuliche Verfärbung von Haut und Schleimhäuten infolge mangelhafter Sauerstoffsättigung.

Zystitis: Entzündung der Harnblase.

Zystozentese: Punktion der Harnblase.