Hinweis! Diese Seiten zeigen meine persönliche Erfahrung und Meinung zu diesem Thema. In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass manche Seiten (Texte) noch im Aufbau sind - Ich bitte diesbezüglich um Verständnis!
B.A.R.F. - Artgerechte Rohernährung
ist keine neue Art der Ernährung, wenngleich es augenblicklich den Anschein hat, als wäre ein Boom losgetreten worden! Sie spiegelt nur die Art der Ernährung wider, die auch heute noch unseren Hunden per Naturgesetz vorgegeben ist. Auch wenn die „Convenience Food Ära“ bei unseren Stubenwölfen Einzug gehalten hat und mancher Halter dies sicherlich als bequemer empfindet, so entspricht sie in den seltensten Fällen dem, was unsere Hunde tatsächlich brauchen und auch richtig verwerten bzw. verstoffwechseln können.
Natürlich ist die artgerechte Rohernährung, wie viele andere Fütterungsarten, irgendwo auch eine Glaubensfrage und so muss diese Ernährungsentscheidung jeder für sich selbst treffen. Unsere Hunde sind fit und vital, gesund und munter und diese Tatsache bestätigen uns regelmäßige Blutbilder, Untersuchungen durch unseren Tierarzt und letztendlich der positive Gesamteindruck unserer Hunde. Wir haben mit der Umstellung auf eine frische, artgerechte Kost wieder Eigenverantwortung für unsere Hunde übernommen. Zu wissen, dass die Ernährung unserer Meute - so gut es irgendwie geht - auf ihre, von Natur aus vorgegebenen Nährstoffbedürfnisse abgestimmt ist und somit die Grundsteine für ein stabiles Fundament gelegt sind, gibt uns - besonders mir - ein gutes und sicheres Gefühl!
Dr. Ian Billinghurst, australischer Tierarzt, beschäftigte sich bereits während seiner Studienzeit (70er Jahren) ausgiebig mit Fertigfutter und den damit zusammenhängenden Zivilisationskrankheiten. In seinem Umfeld hatte er gute Möglichkeiten, den Gesundheitszustandes von Hunden, die "natürlich" aufgezogen wurden und Hunden, die über Jahre mit Fertigfutter ernährt wurden, zu vergleichen.
Seine Forschungsarbeiten zeigten, dass Gesundheit und Lebensqualität der natürlich ernährten Hunde die den mit Fertigfutter ernährten Hunden bei weitem übertraf. Sein Buch Give your Dog a Bone war für uns die Grundlage für alles, was folgte und bestärkte uns in unserem Umdenken - zum Wohle unsere Hunde!
Mia - frische Rehkeule mit FellErik Zimen schreibt in seiner Literatur: (Auszug aus: Der Hund/ Eric Zimen)
„Noch aber sind bei all den spektakulären Veränderungen in Größe, Aussehen und Verhalten die inneren Gefüge der Gene, Chromosomen, Zellen und der Organe weitgehend erhalten geblieben. Hier ist der Hund noch ganz Wolf...“
Weiterhin schreibt der Autor und Fotograf Jim Brandenburg in seinem, für mich faszinierenden Werk „Bruder Wolf“:
„Moderne genetische Testmethoden können zwischen der DNA eines Wolfes, eines Schakals oder eines Fuchses unterscheiden. Aber diese Tests zeigen keine Unterschiede zwischen Wölfen und Hunden auf. Bisher ist es der Wissenschaft noch nicht gelungen, einen genetischen Marker zu finden, der die DNA eines Hundes von der eines Wolfes trennt..“
Zum Schluss noch einen Auszug aus der Literatur von Meyer / Zentek „Ernährung des Hundes „
„Wenn auch äußere Gestalt und Erscheinungsbild des Hundes sich gegenüber seinem Stammvater nachhaltig veränderten, so blieben die wesentlichen artbestimmenden physiologischen Eigenschaften (insbesondere des Verdauungskanals) in der relativ kurzen Spanne seit der Domestikation fast unberührt. Der Hund ist also, wie sein Vorfahr, der Wolf, ein Vertreter aus der Ordnung der Karnivoren, der Fleischfresser“
Obwohl sich also genetisch gesehen, die Nährstoffbedürfnisse unserer heutigen Hunde im Vergleich zu den wilden Vorfahren kaum verändert haben, hat sich die Ernährung durch den Menschen seit der Einführung von Fertigfutter dramatisch verändert und gravierende Dissonanzen zwischen der modernen Ernährungsweise und den evolutionären Bedürfnissen unserer Stubenwölfe gezeigt.
In diesem Sinne, viel Spaß beim roh ernähren...
